Hinweis: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat am 10. Jan. 2002 ein Merkblatt über Neue Funkzeugnisse für den Seefunkdienst herausgegeben, in dem die neuen Prüfunksreichtlinien erläutert werden.
Inzwischen (Okt. 2006) hat sich einiges geändert:

  • Zum Erwerb eines Sportbootführerschein braucht man kein Funkzeugnis mehr.
  • Dafür muss der Sportbootführer das Betriebszeugnis für die installierte Funkausrüstung besitzen.
  • Ist an Bord — auch eines Charterschiffs — eine Funkanlage installiert, und besitzt der Skipper kein Betriebszeugnis, so stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar! (Ausschalten gilt nicht, ein Bußgeld ist aber erst ab 01.10.2007 fällig.)

(Das Merkblatt ist erhältlich beim Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur).
Die UK Coastguard teilt in einem Flugblatt für Sportbootfahrer mit, daß die Verpflichtung den internationalen Notrufkanal 16 abzuhören, aufgehoben ist. Sie empfiehlt dringend, Funkgeräte mit DSC anzuschaffen. (Navigation safety leaflets)

Vorbemerkungen

Ich lerne für das Betriebszeugnis I für UKW mit GMDSS (in Zukunft: Short Range Radio Certificate, SRC genannt). Natürlich verstehe ich die Quellen nicht. Aber zum Glück gibt"s ja das "Web" …

Zunächst einmal blieb mir der Zusammenhang von SOLAS und GMDSS unübersichtlich. Fündig wurde ich bei der IMO, der International Maritime Organization, einer UN-Behörde. Dann habe ich bei der US Coast Guard und der UK Coast Guard hübsche und aktuelle Hinweise für Sportbootfahrer gefunden. Die Kurzfassung für mein Repetitorium stelle ich hier auf dem Web gerne zur Verfügung (zu den Themen die Seitentitel in der Navigationsspalte rechts).

Übrigens gibt es das International Code of Signals (INTERCO) auch auf dem Web; es ist eine außer­ordentlich interessante Lektüre — besonders was die Terminologie angeht (den "growler" gibt es tat­säch­lich: ein Eisberg, der gerade groß genug ist um ein treibendes Schifffahrtshindernis zu bilden). Aus diesem Buch habe ich einige mir wichtig erscheinende nautische Begriffe mit Hilfe des Webster’s Unab­rid­ged Dic­tio­nary of the English Language übersetzt. Dabei habe ich besonders die Worte ausgewählt, die entweder nur in der Seemannssprache vorkommen, oder da eine andere als die übliche Bedeutung haben. Es gibt diese Auswahl als Adobe Acrobat 4.0 Datei (zum Ausdrucken) oder als HTML-Seite (deutsch-english, english-deutsch).

Dann habe ich festgestellt, daß nicht nur jede der beiden Quellen, die ich verwende unstimmige Angaben machen: die beiden widersprechen sich auch! Also habe ich eine Zufassung der RR-Vorschriften für den Sprechfunkverkehr für mich erstellt. Und zwar nach Seefunk, GMDSS und Schiffsfunk getrennt.

Außerdem habe ich die Webseite gefunden, die die Kommunikationsparameter der Schleusen auf deutschen Binnenwasserstrassen auflistet (http://www.elwis.bafb.de).

Und ganz zum Schluss habe ich die Menu-Führung eines (in der Prüfung verwendeten) DSC-Gerätes als Flussdiagramm dargestellt. So habe ich wenigstens die Übersicht und werde nicht verwirrt, wenn ich meistens mit der Taste "CLR", manchmal aber mit "ENT" in den Eingabemodus eines Menues komme. Meine Übersicht ist gegliedert in Menues, die mit der SOS-Taste aktiviert werden, solche die man mit der CALL-Taste erreicht und Andere Nummern-Tasten.


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